Jahresbericht 2016 Sterntaler-Verein e.V.

Bericht in der Internetzeitung „Leimen-Lokal“, BAZ und „Rathaus-Rundschau“ am 16.12.2016

Liebe Spender, Unterstützer und Freunde des Sterntaler-Vereins e.V. Leimen,

wie in den vergangenen 7 Jahren trafen sich auch in diesem Jahr die Vertreter des Sterntaler-Vereins e.V., Frau Usha Gönnawein, Vereinsgründerin, und Herr Carlos Baptista, 2. Vorstand mit Herrn Oberbürgermeister Hans D. Reinwald und Herrn Rainer Federolf, Leiter der Abteilung für Soziale Angelegenheiten des Sozialamts in Leimen. Gerne und mit großem Dank ist die großzügige Spende von 12.000 Euro in bar entgegengenommen worden.

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Oberbürgermeister Hans Reinwald, Usha Gönnawein, Rainer Federolf und Carlos Baptista

Im Verlauf des harmonischen Treffens hat Frau Usha Gönnawein die Entstehungsgeschichte des Sterntaler-Vereins e. V. dargelegt. Kurz nach dem Attentat am Hatschepsut-Tempel 1997 in Luxor, Ägypten- unternahm sie eine Reise dorthin. Das Land litt darunter, dass die Tourismusbranche – wegen des Anschlags – eingebrochen war und besonders die Kinder waren die Leidtragenden. Auch viele Waisenkinder waren darunter, sodass wir beschlossen uns um vernachlässigte Kinder zu kümmern. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur wenige und nach Besichtigung nicht gerade einladende Heime für Kinder. Wie es der Himmel wollte, wurden zwei Wohltäter zusammengeführt. Frau Gönnawein traf einen ägyptischen General a.D., Herrn Asaker, der gerade ein Waisenhaus errichtete. Die Gelder kamen von ehemaligen Militärangestellten a. D., so war ein Anfang gemacht. Nach Besichtigung der Gegebenheiten, beschlossen beide hier helfend zu unterstützen. Wir konnten 55 Kindern eine Patenschaft geben, die mit 55 Euro im Monat abgedeckt wurde. Sodass das Waisenhaus von Herrn Asaker zu Ende gebaut werden konnte. Per Handschlag vereinbarten sie, dass Frau Gönnawein im Auftrag der Paten die Patenschaften für 55 Kinder übernehmen könnte. Somit war der Erweiterungsbau für das Waisenhaus gesichert durch die Patenschaft von 55 Euro pro Person. Diese Fügung erreichte Frau Gönnawein als sie schon viele administrative Verbindungen in Ägypten geknüpft hatte und kurz vor dem Aufgeben war. Dieses Miteinander wurde von Frau Gönnawein und Herrn Asaker mit Handschlag besiegelt mit den Worten: „Wir tun dieses für den einen Gott!“ Um dieses Vorhaben umzusetzen gründete Frau Gönnawein 1998 den Habibi Sterntaler Verein für sozial schwache und Waisenkinder e.V.. Die Spender, die gerne 10 Prozent ihres Einkommens spenden wollten, übernahmen Patenschaften für 55 Waisenkinder. Frau Gönnawein sorgte durch ihre steten Reisen nach Kairo dafür, dass die Spendengelder von Hand zu Hand gingen, und sie kümmerte sich persönlich darum, dass die Spendengelder nicht in dunklen Kanälen verschwanden. Dieses Projekt dauerte mehr als zehn Jahre. Nachdem unsere Patenkinder ein entsprechendes Alter für Praktika und Ausbildung erreicht hatten, wurden sie an entsprechende ägyptischen Paten vermittelt. Somit war ihre Wohnsituation und ihre Ausbildung abgesichert. In Ägypten gibt es im Gegensatz zu Deutschland keine offiziellen Lehrstellen.

Der Sterntaler Verein war somit aus der Verantwortung dieser Kinder entlassen und suchte eine neue Aufgabe. Diese Aufgabe zeigte sich in unserem unmittelbaren Umfeld, nachdem unser Augenmerk auf die sozial benachteiligten Kinder hier in Leimen und Umgebung gerichtet wurde.

Der Habibi Sterntaler Verein e.V. wurde in den Sterntaler Verein e.V. Leimen umgewandelt. Die Patenschaften blieben bestehen. Inzwischen besteht der Verein aus 37 Paten, die nach wie vor ihre Patenschaften mit monatlichen freiwilligen Beiträgen aufrecht erhalten, die keine Mitgliedsbeiträge sind. Die von den Paten gespendeten Gelder gehen ohne Abzug an die Kinder. Der Verein braucht keine Verwaltungskosten, weil von der Vorstandsschaft bis zu den Paten alles ehrenamtlich geschieht.

Schließlich kam der Kontakt mit Herrn Federolf vom Sozialamt der Stadt Leimen zustande. Sein breit gefächertes Aufgabengebiet umfasst alle Bereiche des sozialen Lebens, von Jugendarbeit, Schulsozialarbeit bis hin zur Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen im künstlerischen, musischen und sportlichen Bereich. Herr Federolf hat ausschließlich für die jährlich eingehenden Spenden des Sterntaler-Vereins einen Fond zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen eingerichtet. Das gibt ihm die Möglichkeit jederzeit in unbürokratischer Weise Kindern und Jugendlichen zu helfen. Ob es sich dabei um warme Kleidung für den Winter, einen Fußball oder Vereinsbeiträge, Geschenke für Weihnachten, einen Schulausflug / Schullandheimaufenthalte oder ähnliches handelt. Herr Federolf macht sich die Mühe, die benötigten Materialien per Gutschein und nicht als Bargeld auszugeben.

Herr Federolf führte weiter aus, dass sich die Situation insgesamt eher verschärft habe. Es erreichen ihn mehr Notfälle, wie z. B. Familien, die plötzlich, unverschuldet kein Dach mehr über dem Kopf haben. Er berichtete von einigen weiteren Projekten, die von den Spenden finanziert werden: Die Hausaufgabenhilfe der Geschwister-Scholl-Schule, die Förderklasse, die in 6 Gruppen à 8 Kindern für 1 bis 2 Jahre Deutschunterricht erteilt (fast ausschließlich Kinder von Asylantragstellern werden hier unterrichtet), den Soccer-Cup für Leimen und Sandhausen und schließlich Projekte in der offenen Sozialarbeit an den örtlichen Schulen und Jugendhäusern. Unser Verein engagiert sich bei Kindern aller Nationen ungeachtet der Religion und der Hautfarbe. Wir erleben immer wieder, dass durch unsere Spenden Gemeinsamkeiten entstehen, im künstlerischen, musikalischen und sportlichen Bereich und das diese Gemeinsamkeiten eine Prävention gegen Gewalt und Ausgrenzung bewirken.

Weiterhin konnten auch im letzten Jahr 10.000 Euro für den Jugendtreff Basket 2.0 gespendet werden, wovon die Container, die als Interimstreff dienen, angeschafft worden sind. Diese werden in das neu geplante Gebäude als Lagerraum integriert. Als Übergang sind sie jedoch eine gute Lösung, um unbeaufsichtigte Kinder von der Straße zu holen, um sie liebevoll fürsorglich zu beschäftigen. Dort wird gespielt, sich unterhalten, viel gelacht, gekocht und sich ausgetauscht. Weitere 5000 Euro flossen in 2015 in den o.g. Fond.

Außerdem hat die Spende von 6000 Euro an das AWO Lädle dazu beigetragen dringend notwendige Anschaffungen für sozial benachteiligte Kinder zu ermöglichen. Herr Oberbürgermeister Reinwald zeigte sich sehr beeindruckt vom Konzept und Engagement des Sterntaler-Vereins e.V. zumal dieser recht kleine Verein über viele Schultern so großes Bewirken kann. Er war sehr angetan und zeigte viel Freude für unser gemeinsames Engagement. Mit berührenden Worten bedankte er sich bei dem Vorstand und den großzügigen Spendern, weil er selbst eine dringend benötigte wärmende Bettdecke für ein Kind in eine Familie brachte, um sich persönlich ein Bild von der Situation der Familie zu machen. Eine wärmende Bettdecke für ein Kind, gibt Geborgenheit und Schutz und wir kümmern uns um viele Kinder.

Eine Spende von 1000 Euro, für dieses Schuljahr, übergab Frau Gönnawein an Christine Adler, als Vertreterin der „Damen vom Sterntaler-Schulfrühstück“ für die Geschwister-Scholl-Schule. Dort kümmern sich jeweils zwei Personen ehrenamtlich von vor sieben Uhr bis nach 9 Uhr jeweils montags und dienstags darum, einzukaufen und ein liebevoll zubereitetes Frühstück für Schulkinder anzurichten. Ein großes Lob an diese ehrenamtlichen Helfer von Herzen: Christine Adler, Marion Baptista, Beate Wagner, Margit Lackner, Marita Steinhauser, Tora Sörli und Ursula Fetzer. Die Kinder lieben dieses gemeinschaftliche Frühstück, wo sie mitgestalten, mithelfen und sich liebevoll austauschen können. Durch Eure liebevollen Spenden ist auch dieses Projekt gesichert und trägt wiederum dazu bei, Gemeinschaften verschiedener Couleur zu bilden und mit einem vollen Magen lernt es sich besser. Auch hier gehen die gespendeten Gelder ohne Verwaltungsgebühren von Hand zu Hand.

Wir bitten die großzügigen Spender weiterhin ein offenes Herz und viel Empathie für notleidende Kinder zu behalten und für unsere Projekte den Verein weiter zu unterstützen.

Dieser Sterntaler Verein ist verbunden im Teilen und liebevoller Fürsorge für die Kinder, die wenig haben.

Diese Gemeinschaft ist verbunden durch menschliches Mitfühlen und Empathie.

Wir bedanken uns von Herzen für Euren Beitrag, diese Gemeinschaft der teilenden Hände zu fördern und zu unterstützen. Denn alles was ich von Herzen geben, kommt zehnfach zu mir zurück.

Einen großen Dank von Herzen an die Vereinsgründerin, Herz und Seele des Vereins, Usha Gönnawein.

Wir wünschen Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein 2017 in Frieden und Fülle!

Euer Sterntaler Verein e.V. Leimen

Schulfrühstück: Sterntaler Leimen sorgt für einen guten Schulstart

Bericht in der Internetzeitung „Leimen-Lokal“ und „Rathaus-Rundschau“ am 01.04.2016

Am Montag und Dienstag ist ein ganz besonderer Morgen für einige Kinder in der Geschwister-Scholl-Schule in St. Ilgen. An diesen Tagen bereiten ehrenamtliche Helfer/innen ein gesundes und ausgewogenes Frühstück für bis zu 18 Schulkinder zu.

Ab 6.45 Uhr gehts rund in der Schulküche. Mit Freude, Elan und Engagement bereiten immer zwei der insgesamt sieben Ehrenamtlichen das „Sterntalerfrühstück“ vor. Es werden frisches Obst und Gemüse geschnippelt, Quarkspeisen vorbereitet, Wurst- und Käseplatten gerichtet und selbst gemachter Kakao gekocht.

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v.l.: Margit Lackner, Marita Steinhauser, Marion Baptista, Christine Adler, Beate Wagner und Tora Sörlie

Abgerundet wird das Angebot mit verschiedenen Brotsorten, warmem Tee, Vitaminsaft und Müsli. Wenn dann so gegen 7.15 Uhr die Kinder eintreffen, finden Sie ein liebevoll bereitetes Buffet vor, mit allem, was das Herz begehrt. Das kulinarische Highlight bilden Rührei oder Spiegelei mit Würstchen. Unter Anleitung dürfen die Kinder auch selbst erste Kochversuche starten oder diese erweitern. Natürlich darf auch die allseits geliebte Nuss-Nougat-Creme nicht fehlen. Das Schulfrühstück bietet einen besonderen Rahmen, in dem die Kinder Beständigkeit und Fürsorge erfahren. Dazu gehören neben dem gemeinsamen Essen auch andere Aktivitäten, wie zusammen singen, spielen und malen – bei den Kindern ist das Malen an der Tafel besonders beliebt. So ist eine Gemeinschaft entstanden, die von Vertrauen und respektvollem Umgang miteinander geprägt ist. Miteinander reden und ein offenes Ohr, für alles, was ein Kinderherz bewegt sind dabei essentiell – wie die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen berichten und weiter betonen, dass es ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten ist.

„Die Freude und Dankbarkeit der Kinder zu sehen ist für uns das Schönste!“, so der einhellige Tenor. Wenn die Schüler/innen sich gegen 8.30 Uhr gestärkt und mit einem Lächeln auf den Lippen auf den Weg in den Unterricht machen, dann gehen auch die Helfer/innen Christine Adler, Marion Baptista, Margit Lackner, Tora Sörlie, Marita Steinhauser, Beate Wagner und Carlos Baptista (als Springer) zufrieden an ihr eigenes Tagwerk.

Die ehrenamtlichen Helferinnen freuen sich diese Aufgabe mit zu unterstützen, welche ursprünglich aus einer Herzensangelegenheit der Vereinsgründerin Frau Usha Gönnawein entstand. Hier gilt ihr ein ganz besonderer Dank. Sie hat diese wunderbare Idee vor mehr als 6 Jahren ins Leben gerufen und ist stets mit Rat und Tat dabei.

„Sterntaler-Verein hilft Kindern“ unterstützt und fördert benachteiligte Kinder in und um Leimen. Alle Zutaten für das Sterntaler-Schulfrühstück werden vom Verein finanziert und frisch eingekauft. Dieses Projekt ist aus dem Selbstverständnis des Vereins heraus entstanden, in dem persönliches Tun und Handeln im Umfeld an erster Stelle steht, „denn den Wert einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Kindern – den Bürgern von Morgen – umgeht.“, wie auf der Website zu lesen ist.

Großzügig: Sterntaler e.V. spendete 6.000 € an AWO Lädle Sandhausen

Bericht in der Internetzeitung „Leimen-Lokal“ am 15.01.2016

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v.l.: Martina Kasimatis, Carlos Baptista, Usha Gönnawein

Auch zum Ende des vergangenen Jahres überreichten Usha Gönnawein und Carlos Baptista, die Vorsitzenden des Sterntaler-Vereins in Leimen, in der Vorweihnachtszeit eine Spende – in unglaublicher Höhe von 6.000 Euro – an das AWO Lädle des AWO-Ortsvereins Sandhausen.  Brigitte Feurer-Schneider und Martina Kasimatis vom Vorstand der AWO Sandhausen e.V. nahmen diese Geldspende sprachlos und gern in Empfang.

Das AWO Lädle und die AWO Geschäftsstelle sind inzwischen zu einem sozialen Treffpunkt geworden, wo z.B. jugendliche „N.E.R.D.S.“ in einem Kurs erfahren, dass mit dem Computer oder Handy in Gemeinschaft auch Sinnvolles gemacht werden kann und dass das Spaß macht – anstatt sich an eine soziale Zurückgezogenheit und Vereinsamung schon in frühem Alter zu gewöhnen.

Unter anderem werden gemeinsame Unternehmungen zu technischen Ausstellungen gemacht oder auch schon mal ein Roboter zusammen gebaut. Hier sind in besonderem Maße die Gemeinschaft und der Austausch untereinander ein sehr wichtiges Thema.

Gerade unsere Kinder sind es, die am meisten darunter leiden, wenn sich die bedürftigen Familien die meisten Sachen nicht leisten können. Oft sind es Familien, in denen es kein geregeltes Familienleben gibt, dort wo nicht regelmäßig gekocht wird. Haushalte, wo kein Obst und Gemüse auf dem Einkaufszettel stehen. Dafür steht diesen Familien dann die AWO Sandhausen mit ihrem AWO Lädle zur Seite.

Schulhefte, Buntstifte, Wachsmalkreide oder Zirkel, all das sind Dinge, die den Familien im AWO Lädle zur Verfügung stehen. Das AWO Lädle ist eine soziale Einrichtung, die die bedürften Mitbürger in Sandhausen unterstützt und ihnen in allen Lebenslagen hilft.Hier können für einen geringen Betrag Lebensmittel erworben werden und es gibt einen Second Hand Laden, in dem jedermann Kleidung, Kindersachen, z.B. Erstlingsausstattung, und Haushaltswaren, einkaufen kann.

Es gibt die Hausaufgabenbetreuung, die regelmäßig mit den Kindern gemeinsam die Hausaufgaben bearbeitet. Kinder die gern wiederkommen, weil es neben der Schularbeit auch Gespräche und gemeinsame Spiele oder auch einen Apfel, gibt. Und dann gibt es den Sterntaler-Verein, der mit seiner Spende die unermüdliche Arbeit der ehrenamtlichen Helfer des AWO Lädle unterstützt, die direkt den bedürftigen Familien und ihren Kindern in Sandhausen zu Gute kommt.

Sterntaler e.V. spendet weitere 10.000 € für soziale Projekte in Leimen

Bericht in der Internetzeitung „Leimen-Lokal“ am 21.12.2015

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v. l. OB Wolfgang Ernst, Usha Gönnawein, Rainer Federolf und Carlos Baptista

Dass der Verein „Sterntaler e.V.“ ein großes Herz besitzt und sich vielfältig für soziale Projekte nicht nur in Leimen einsetzt, zeigt er immer wieder – zuletzt im November 2015, als ein Scheck über 10.000 € die Jugendarbeit der Stadt Leimen großherzig unterstützte.

Nun konnte sich Oberbürgermeister Wolfgang Ernst kurz vor Weihnachten erneut über eine großzügige Gabe freuen. Frau Usha Gönnawein übergab zusammen mit Carlos Baptista weitere 10.000 € im Rahmen des Weihnachts- und Sozialfonds für sozial benachteiligte Kinder- und Jugendliche.

Oberbürgermeister Wolfgang Ernst, der die Spende entgegennahm, erinnerte in seinen Dankesworten an das langjährige Engagement des Vereins im sozialen Bereich. „Ohne Menschen wie Sie“, so der Oberbürgermeister, „könnten viele Projekte und Aktivitäten nicht schnell und unbürokratisch durchgeführt werden. Sie helfen uns immer wieder – im Namen der Hilfsbedürftigen in Leimen von ganzem Herzen Danke.“

Sterntaler e.V. spendet weitere 10.000 € für den Jugendtreff „Basket 2.0“

Bericht in der Internetzeitung „Leimen-Lokal“ und „Rathaus-Rundschau“ am 8.12.2015

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v. l. Rainer Federolf, Usha Gönnawein, OB Wolfgang Ernst und Carlos Baptista

Bereits Anfang des Jahres hatte der Verein Sterntaler e.V der Stadt Leimen eine ansehnliche Spende für soziale Zwecke übergeben, dem nun eine weitere für die Jugendarbeit folgte. Stolze 10.000 Euro konnte die Vorsitzende des Vereins, Frau Usha Gönnawein, zusammen mit dem Vorstandsmitglied Carlos Baptista, an Oberbürgermeister Wolfgang Ernst und Rainer Federolf, den Leiter der Abteilung Soziale Angelegenheiten, am Dienstag, dem 3. November 2015 im Rathaus der Stadt Leimen übergeben.

Durch diese mehr als beachtliche Spende werden nun drei Container als Interimstreff angeschafft, die später in das endgültige Gebäude des neuen Basket 2.0 integriert werden. Der Sterntaler e.V. folgt damit dem Ziel, in einer zunehmend ichbezogenen Gesellschaft soziale Zeichen zu setzen und dort zu helfen, wo es am nötigsten ist. Als kompetenter Ansprechpartner sei er aus dem sozialen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken.

Oberbürgermeister Wolfgang Ernst dankte dem Verein für diese überaus großzügige Spende. Besonders der Kinder- und Jugendbereich stehe oft abseits. Sterntaler e.V. helfe seit Jahren neben Rat und Tat vor allem mit bemerkenswerten finanziellen Zuwendungen, die gerade im sozialen Bereich vieles ermöglichten, das sonst nicht oder nur mit Schwierigkeiten umgesetzt werden könne.

„Ich freu mich immer auf’s Schulfrühstück und das gute Essen!“

So und ähnlich hören wir es oft, wenn die Kinder an den zwei Tagen in der Woche, an denen das Schulfrühstück stattfindet, zu uns in die Schulküche kommen. Einige kommen nur kurz vorbei, um sich vor Schulbeginn noch mit einem lecker belegten Brot und einem Getränk zu stärken. Die meisten kommen jedoch frühzeitig, stehen sogar früher auf, um sich das beliebte Rührei oder Omelett in den verschiedenen Varianten zubereiten und als „Nachspeise“ z.B. noch die gute Obstspeise oder Vanillepudding genießen zu können. Am Frühstücksbuffet, das die Ehrenamtlichen des Sterntaler-Vereins liebevoll vorbereiten, gibt es reichlich Abwechslung und für alle Geschmäcker etwas, sei es Nutella, Marmelade, Cornflakes, Putenwiener und Salami oder Frischkäse und natürlich frisches Obst und Gemüse der Saison. Auch bei den Getränken gibt es Vielfalt: Kakao, Tee, Wasser und Säfte.
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Wenn noch Zeit bleibt, nehmen sich die Kinder gerne die Malblöcke und Stifte, und in Gemeinschaft entstehen schöne und kreative Bilder, die dann teilweise für die Mutter mitgenommen oder auch mal dem Schulfrühstückteam geschenkt werden.

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Beim Schulfrühstück wird viel gelacht und jede Menge erzählt, was alles so passiert zu Hause und in der Schule und was das Kinderherz ansonsten noch bewegt. Sobald die Schulglocke läutet, wird es ruhig in der Schulküche. “Tschüss”, rufen die Kinder, und sie machen sich auf den Weg in ihre Klassenzimmer. Gut gestärkt kann’s jetzt ans Lernen gehen.

Es ist für uns sehr schön zu erleben, wie sich inzwischen beim Schulfrühstück eine Vertrautheit entwickelt hat, nicht nur mit den Kindern, die schon lange dabei sind, sondern auch mit den „Neuen“, die schnell in die Gemeinschaft integriert sind.

Möglich ist das Schulfrühstück aufgrund der regelmäßigen Unterstützung des Sterntaler Vereins in Leimen (www.sterntaler-verein.de). Hier sei insbesondere das große Engagement von Usha Gönnawein aus dem Vorstand genannt, die diese Initiative vor fünf Jahren begründet hat und seitdem liebevoll begleitet, wie auch der Einsatz der Ehrenamtlichen: Christine Adler, Carlos Baptista, Margit Lackner, Christa Preisendanz, Tora Sörlie, Marita Steinhauser und Beate Wagner. Herzlichen Dank!

[Bericht in Sonnenklar – Der GSS-Jahresrückblick Schuljahr 2014/2015]

Steuerberaterin unterstützt Sterntaler-Verein in Leimen

Bericht in den Reilinger Nachrichten am 2. April 2015

Die Reilinger Steuerkanzlei Susanne M. Krahn verband die Weihnachtswünsche und den Dank an Mandanten und Geschäftspartner mit einer guten Sache. „Wir alle haben eine gesellschaftliche Verantwortung und deshalb habe ich mich in diesem Jahr entschlossen, das für Geschenke vorgesehene Budget von € 500,00 an den Sterntaler-Verein in Leimen zu spenden“, so Steuerberaterin Susanne M. Krahn.

Der Verein Sterntaler ist eine gemeinnützig tätige Gemeinschaft von Menschen, die bedürftigen Familien, vornehmlich deren Kindern, in der nahen Region hilft. Diese Hilfe besteht in der Förderung im schulischen, sportlich kreativen und im freizeitlichen Bereich. Die Vertreter des Vereins stehen im Austausch mit den zuständigen regionalen Institutionen, vornehmlich dem Jugendamt, und treffen in regelmäßig stattfindenden Sitzungen Entscheidungen darüber, wo und in welchem Rahmen Hilfe geleistet werden soll. Weitere Informationen zum Sterntaler-Verein sind zu finden unter www.sterntaler-verein.de.

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Die Spendenübergabe erfolgte in den Räumen der Steuerkanzlei Susanne M. Krahn mit dem 1. Vorsitzenden Herrn Karl Scholl vom Sterntaler-Verein, der sich sehr erfreut über die Solidarität zeigte und sich recht herzlich für die Spende bedankte.

Sterntaler e.V. zeigt erneut ein großes Herz

Verein spendet weitere 5.000 € für soziale Projekte in Leimen

Im Dezember 2014 hatte Frau Usha Gönnawein, die damalige Vorsitzende des Sterntaler-Vereins, bereits 8.000 € an Bürgermeisterin Claudia Felden und Rainer Federolf, den Leiter der Abteilung Soziale Angelegenheiten übergeben, um damit eine elementare Unterstützung von Kindern und Jugendlichen als dem schwächsten Glied der sozialen Kette sicherzustellen.

Nun hat sich der Verein erneut mit einer namhaften Spende an der Linderung sozialer Not beteiligt. Usha Gönnawein, Christa Preisendanz und der neue Vorstand, Herr Carlos Baptista, unterstützen mit weiteren 5.000 € die soziale Kinder- und Jugendarbeit der Stadt.

Oberbürgermeister Wolfgang Ernst, der die erneute Spende entgegennahm, erinnerte in seinen Dankesworten an das langjährige Engagement des Vereins im sozialen Bereich. „Ohne Menschen wie Sie“, so der Oberbürgermeister, „könnten viele Projekte und Aktivitäten nicht durchgeführt werden. Gerade die Kinder und Jugendlichen stehen oft abseits, da ist es wichtig, schnell und unbürokratisch unterstützen zu können. Mit Ihrer Spende ist es uns möglich, genau hier zu helfen.“

Wer mehr über die Sterntaler wissen möchte: www.sterntaler-verein.de

v.l.n.r.: Carlos Baptista, Rainer Federolf, Usha Gönnawein und OB Wolfgang Ernst

v.l.n.r.: Carlos Baptista, Rainer Federolf, Usha Gönnawein und OB Wolfgang Ernst

[Bericht auf der Website der Stadt Leimen am 2.4.2015 und in der Rathaus-Rundschau Nr. 15, 10.4.2015]

 

Sterntaler e.V. spendete 8.000 Euro an Sozialamt für Kinder in Not

100_3662Bericht in der Internetzeitung „Leimen-Lokal“  am 17.12.2014

Seit 2011 – jedes Jahr zur Weihnachtszeit – gibt es eine großzügige Spende des Sterntaler-Vereins an das Sozialamt Leimen. Die diesjährige Spende in Höhe von 8.000 Euro überreichte Usha Gönnawein, die Vorsitzende des Sterntaler-Vereins, am 28.11.2014 an Claudia Felden, 1. Bürgermeisterin Leimen, und Rainer Federolf, Leiter der Abteilung für Soziale Angelegenheiten im Sozialamt Leimen.

Die soziale Situation in Leimen ist nach wie vor alarmierend. Da geht es nicht nur um Themen der Integration und Inklusion, die weiterhin brisant sind. Noch in diesem Jahr soll es ein erstes Treffen des neu eingerichteten Arbeitskreises Asyl geben. Es geht um eine elementare Unterstützung der bedürftigen Mitbürger in der Region, insbesondere der Kinder und Jugendlichen, denn diese sind die schwächsten Glieder in der sozialen Kette und somit immer am meisten betroffen.

Hier gilt es, schnell, konkret und direkt Hilfe zu leisten, z.B. wenn ein behindertes Kind eine neue Brille braucht, für die die Eltern nicht aufkommen können, oder ein Jugendlicher benötigt eine aufwendige Zahnbehandlung, für die schlichtweg kein Geld vorhanden ist. Oder ein Jugendlicher, der in einem Flüchtlingsheim untergebracht war, konnte nun zwar mithilfe des Sozialamts eine Ausbildungsstelle als Koch finden, nun geht es aber darum, ihn weiter zu unterstützen, damit er das auch finanziell hinbekommt. Die Anschaffung des für die Ausbildung benötigten Buches ist hier noch das kleinste Problem. Da kommt die Spende des Sterntaler-Vereins mal wieder gerade zum richtigen Zeitpunkt.

Claudia Felden und Rainer Federolf bedankten sich herzlich bei Usha Gönnawein für Ihr besonderes Engagement und die nun schon langjährige großzügige finanzielle Unterstützung der vielfältigen Projekte und Aktivitäten des Sozialamts!

Informationen zum Sterntaler-Verein in Leimen finden Sie unter: www.sterntaler-verein.de.

Diese „Sterntaler“ bringen Sonne in Kinderherzen

Hilfsverein unterstützt seit vielen Jahren soziale Projekte und arbeitet dabei auch mit anderen Organisationen zusammen

Bericht in der Rhein-Neckar-Zeitung am 6.12.2014 als PDF

Von Peter Wiest

Leimen. Den Wert einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Kindern umgeht: Dieses Motto führte zur Gründung des Vereins „Sterntaler“. Mitglieder sind „sozial engagierte Menschen, die sich trotz oder gerade wegen einer zunehmend selbstbezogener und rücksichtsloser werdenden Gesellschaft den Blick auf das Ganze bewahrt haben“, wie es zum Selbstverständnis heißt. Ab Ende der 90er Jahre unterstützte der in Leimen ansässige Verein, der damals noch „Habibi“ hieß, 55 ägyptische Waisenkinder im Rahmen von Patenschaften, sodass diese Kinder zur Schule gehen und einen Beruf erlernen konnten.

Mit Blick auf diese Erfahrungen und die Zunahme von Kinderarmut in Deutschland wurde dann beschlossen, im unmittelbaren Umfeld tätig zu werden und bedürftigen Familien und vornehmlich deren Kindern zu helfen. Diese Hilfe besteht seither in der Förderung im schulischen, sportlichen und kreativen Bereich sowie bei der Freizeitgestaltung.

An der Motivation, den Zielen und der Arbeit des „Sterntaler“-Vereins hat sich in den letzten Jahren nichts verändert. Allerdings hat sich seither nach Angaben der Vorsitzenden Usha Gönnawein die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland weiter verschärft – insbesondere, was die zunehmende Anzahl von Flüchtlingskindern und von sozialbedürftigen Familien angeht.

Damit einher geht ein weiteres Ansteigen der Kinderarmut – auch in der Region. Und das verstärkt die Notwendigkeit von Hilfsorganisationen wie den „Sterntalern“, leisten sie doch direkte Unterstützung sozusagen von Hand zu Hand für bedürftige Kinder und Jugendliche im nahen Umfeld.

Dies geschieht zum Beispiel mit dem mittlerweile schon fast traditionellen „Sterntaler“-Schulfrühstück, bei dem der Verein an einer Schule das Frühstück finanziert, Mitglieder dabei die Kinder betreuen – ihnen zuhören und sich von ihren Nöten erzählen lassen. So kann dann in konkreten Einzelfällen ganz direkt und unbürokratisch weiter geholfen werden, etwa wenn ein Kind aus finanziellen Gründen eigentlich nicht mit auf eine Freizeit oder eine Klassenfahrt kommen kann.

Zunehmend arbeitet der Verein in den letzten Jahren auch mit anderen Hilfsorganisationen und Institutionen in der Region zusammen. So wird seit mittlerweile fünf Jahren die Arbeit des Asylarbeitskreises Heidelberg finanziell unterstützt – wie auch jetzt wieder mit einer Spende von 5000 Euro.

„Der Flüchtlingsstrom aus Syrien, aus dem Irak und vielen anderen Ländern nimmt stetig zu“, so Usha Gönnawein bei der Spendenübergabe, „und die in unserer Region angekommenen Flüchtlinge benötigen dringend Lebensnotwendiges, eine Unterkunft, Essen und Kleidung, wie auch Unterstützung für das Asylverfahren. Viele möchten die deutsche Sprache erlernen, um die Chance zu haben, hier bei uns einen Neustart zu wagen und Gemeinschaft im sozialen und beruflichen Umfeld zu erleben.“

Genau dafür werde das Geld genutzt, versprach Susanne Sommer im Namen des Asylarbeitskreises: „Die Spende wird der Sprachförderung in Form von Bildungsgutscheinen für Sprachkurse sowie den Schulbelangen und freizeitpädagogischen Angeboten in den speziell eingerichteten Flüchtlingskindergruppen zugutekommen.“

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Arbeiten gut zusammen: „Sterntaler“-Vorsitzende Usha Gönnawein mit Susanne Sommer und Annette Kritzer (v. r.) vom Asylarbeitskreis Heidelberg. Foto: Theresa Leisgang

Seit dem Jahr 2011 gibt es auch eine „Sterntaler“-Spende an das Sozialamt Leimen; in diesem Jahr sind es immerhin 8000 Euro. Und das sogenannte „Awo-Lädle“ in Sandhausen, ein Sozialladen ähnlich den Tafeln, der bedürftigen Mitbürgern in allen Lebenslagen hilft, erhält 4000 Euro.

Info: Der„Sterntaler“-Verein freut sich über weitere Helfer und Mitstreiter für seine Anliegen. Näheres im Internet unter www.sterntaler-verein.de.